SONNTAG, 16. NOVEMBER,
REDOUTENSAAL - 20.00 UHR

Stefan Glowacz auf der Suche nach der perfekten Linie
Bei guten Windbedingungen erleichtern Kites das Vorankommen auf dem zugefrorenen Nordmeer
Bei klirrender Kälte und mit schwer beladenen Schlitten beginnt der weite Rückmarsch in die Zivilisation
  

Stefan Glowacz

Das Ziel liegt auf dem Weg

Expedition Baffin Island

„Ohne die auf einer Vision beruhende Zielsetzung einer alpinen Expedition würden keine neuen und schwierigen Gipfel bezwungen werden.“
Stefan Glowacz

 

Sieben Wochen fernab jeglicher Zivilisation, unterwegs mit Schlitten und Snowkites und dabei der ständigen Gefahr von Eisbären ausgesetzt. Das sind die Randbedingungen der aktuellen Expedition der Extremkletterer Stefan Glowacz und
Robert Jasper, die sie am 20. April 2008 nach Baffin Island in Kanada führte - immer auf der Suche nach der unentdeckten, der perfekten Felswand.

Die unberührten Orte unserer Welt sind selten geworden. Die meisten der ehemals weißen Flecken auf den Landkarten sind kartiert, erforscht und bereits besiedelt.

Und doch gibt es sie: Jene mystischen Orte, die noch nie von Menschenfüßen betreten worden sind. Stefan Glowacz, Robert Jasper, Klaus Fengler, Holger Heuber und Mariusz Hoffman wollen sie irgendwo zwischen der kanadischen Nordküste und Grönland entdecken, auf der fünftgrößten Insel der Erde: Baffin Island.

Mitte der 1990er-Jahre überflog der amerikanische Fotograf Eugene Fisher mehrfach die Region um Baffin Island. Seine Luftaufnahmen stellen das bisher einzige Zeugnis nie entdeckter Felsjuwelen dar, die an der Ostküste Baffin Islands auf eine neue Generation kletternder Entdecker warten.

Ziel der Expedition ist es, diese Schätze ausfindig zu machen und ihre Erschließung mit einer schwierigen Freikletterroute zu beginnen...


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