DONNERSTAG, 13. NOVEMBER,
E-WERK - 20.00 UHR

Ab 18.00 UHR LAGERFEUER, INDISCHE
SPEZIALITÄTEN UND INDISCHER TANZ

Shivastatue in Bangalore
An der Ostküste gen Norden
Hindupilger beim rituellen Bad
  

LAGERFEUER, INDISCHE SPEZIALITÄTEN UND INDISCHER TANZ IM E-WERK GARTEN

ANSCHLIESSEND IM SAAL

 

ANDREAS PRÖVE

Indien

Von Küste zu Küste

Jedes Jahr brechen Millionen Gläubige im ganzen Land auf, um ihren Göttern die Ehre zu erweisen. Bauern und Handwerker, Busfahrer und Programmierer kleiden sich dann in Gewänder, die alle Kastenunterschiede überdecken. Barfuss, auf glühenden Kohlen und Nagelbrettern kommen sie um zu leiden, zu entbehren, zu büßen und zu opfern.
Als Andreas Pröve sich mit ihnen auf die mühsame Reise macht, entdeckt er ein völlig neues Bild von Indien und seinen Menschen.

Es entsteht eine spannende Geschichte von Göttern und Gurus, von Mythen und Abenteuern - Begegnungen mit Menschen spielen die Hauptrolle. So gerät er ins alljährlich stattfindende Pusam Fest in dem kleinen Dorf Palani. Über das Jahr ist es ein unbedeutendes Nest, das auf keiner Landkarte verzeichnet ist. Doch nun schwillt Palani auf über zwei Millionen Pilger an.

Auf nackten Sohlen haben viele von ihnen Hunderte Kilometer hinter sich. Aber ihre Leidensfähigkeit ist unbegrenzt: Mit Pfeilen und Speeren durchbohren sie ihre Körper um ihr Leiden Gott Murgan zu schenken.

Getragen von Neugier und der Lust am Entdecken, zieht es Andreas Pröve auf seiner zwölften Reise immer tiefer ins Herz Indiens. Er durchstreift die Backwaters an Keralas Küsten und die Kardamom Berge, er dokumentiert die faszinierenden Kathakali Tänze und wird Zeuge einer uralten Kampfkunst. Auf seiner Reise bekommt er aber auch einen tiefen Blick hinter die Kulissen. So freundet er sich mit Straßenkindern im Moloch Mumbai an und erfährt von ihnen mit welchen Problemen sie tagtäglich zu kämpfen haben. Doch immer wieder begegnet er der reichen Kultur und den vielen Facetten des Hinduismus, der im Alltag der Inder eine wichtige Rolle spielt.

Er Portraitiert viele außergewöhnliche Menschen, denen er auf seiner Reise begegnet ist, verliert sich in Jahrtausende alten Tempeln und behält doch immer sein Ziel vor Augen: Die Umrundung des Subkontinents.

Andreas Pröve, geboren 1957, bekannter Fotoreporter und Buchautor, verunglückte als 23jähriger mit seinem Motorrad und ist seitdem querschnittsgelähmt. Schon drei Jahre nach seinem Unfall brach er im Rollstuhl zu seiner ersten Indienreise auf und tourte später monatelang durch Asien, wo er u.a. für Terre des Hommes über Kinderarbeit berichtete. Mit seiner Familie lebt Pröve heute am Südrand der Lüneburger Heide.


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