
Rückblick auf 2005:
Workshops, eine Foto-,
Reise & Outdoormesse und
jede menge ausgezeichneter
Diavisionsshows
Projektion mit moderner Computertechnik
Das Krantor in Danzig
Peter Hinz-Rosin, der Lakota-Sioux Loenard Little Finger und BR-Moderator Dirk Rohrbach
700 Zuschauer sahen die Abenteuer von Thomas Huber
Großer Frühstücksbrunch vor dem Abenteuervortrag "Rad Ab!" des Erlangers Peter Smolka
Die indische Tänzerin Sangeetha Sekaran
Faszination der Gletscher auf Island
Gletscher auch auf der anderen Seite der Erde: Heiko Beyer in Patagonien
Besucher am Stand des Reisebüros Betzold
Modernste Kameratechnik am Stand der Firma Olympus
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Fernweh Festival 2005: ein Riesenerfolg!
Mit der Diavisionsshow „Südamerika – Mit dem Rucksack durch Chile und Argentinien“ ging das 2. Erlanger Fernweh-Festival am 13. November 2005 zu Ende. In insgesamt fünf Tagen sahen knapp 5000 Zuschauer Diavisionsshows und ein Rahmenprogramm, das sich sehen lassen konnte.
Workshop digitale Projektion
Für die technisch interessierten gewährte Dr. Heiko Beyer Einblicke in die neusten Entwicklungen auf dem Gebiet der digitalen Präsentation. In einem fast dreistündigen Seminar präsentierte er, was man beachten sollte, wenn man analoge Dias digitalisiert und wie digitales Fotomaterial aufbereitet und archiviert wird und wie letztlich High-Definition-Filmmaterial in eine Multimediashow integriert werden kann. Anhand des Präsentationsprogramms m.objects zeigte dessen „Erschaffer“ Steffen Richter die neusten Entwicklungen angefangen von Kamerafahrten über hochauflösende Standbilder, bewegte Bildfelder bis hin zur Integration von Videopassagen.

Altmeister Helfried Weyer entführte anschließend in die Gebiete des ehemaligen Ostpreußens. Seit über 30 Jahren fasziniert er Jung und Alt durch seine überwältigende Panoramafotografie, die mit kraftvollen Mittelformatprojektoren auf drei Leinwänden die Zuschauer auch auf dem Fernweh Festival in ihren Bann zog. In seinen packenden Texten ließ Helfried Weyer Frauen und Männer wie Marion Gräfin Dünhoff, Agnes Miegell oder Thomas Mann zu seinen Bildern sprechen und viele Zuschauer waren sich einig: Schöner, beeindruckender und sachlicher wurde Ostpreußen selten dargestellt!

Ein Highlight war sicherlich der Auftritt von Leonard Little Finger vom Stamme der Lakota-Sioux, der den Besuchern vor der Diashow „Der letzte Häuptling“ die Grüße seines Stammes übermittelte. Der BR-Radiomoderator Dirk Rohrbach und der Fotograf Peter Hinz-Rosin erzählten in ihrer beeindruckend fotografierten und liebevoll zusammengestellten Diavision „Der letzte Häuptling“ von einer Geschichte im Reservat der Lakota-Sioux in den Vereinigten Staaten. Ambros Göller, der Meister der indianischen Flöte stimmte die Zuschauer ein auf dieses intensive audiovisuelle Erlebnis!
Senkrechte Horizonte und Chill-Out
Den Samstag beschloss Thomas Huber (Huberbuam), der vor gut 700 begeisterten Zuschauern auf seine aufregenden Touren mitnahm. Thomas verstand es, die Faszination des Kletterns in den Bergen der Welt in einer neuen Dimension zu präsentieren. Die Berchtesgadener Alpen, das Geheimnis einer Erstbegehung im Karakorum, 1000 Meter Vertikale an der Grenze des Machbaren, Abenteuer an den schwierigsten Bergen der Welt und vieles mehr zog die Zuschauer in den Bann!
Anschließend ließ Hannes Huch in einem „Chill-Out“ der besonderen Art mit fetziger Musik und aufregenden Filmsequenzen elektronische Musik mit waghalsigen Bouldern verschmelzen. Lifestyle, Ästhetik und Groove bis früh in den Morgen!
Früstücksbrunch und eine Weltumrundung mit dem Fahrrad
Am Sonntag feierte der Erlanger Weltumradler Peter Smolka die Premiere seines Vortrag „Rad Ab!“ bei der Matineé-Veranstaltung. Mit einem solchen Ansturm hatten wir nicht gerechnet: Die Räume des Redoutensaals platzten aus allen Nähten – ca. 350 Zuschauer stärkten sich am reichhaltigen Brunchbuffet. Respekt und ein dickes Dankeschön an die Belegschaft des Redoutensaals, die diese Ausnahmesituation glänzend bewältigte! Danach zeigte sich, dass der hervorragende Ruf, der dem Vortrag des Weltumradlers Peter Smolka vorauseilte, mitnichten übertrieben war. In erfrischender und authentischer Weise ließ er seine Zuschauer teilhaben an seiner vierjährigen Radreise durch Länder und Kulturen dieser Erde!

Schließlich rief Asien! Wir sind stolz und glücklich, dass wir die indische Tänzerin Sangeetha Sekaran für unser Festival gewinnen konnten. In einer ausdrucksvollen Performance präsentierte sie Ausschnitte aus dem facettenreichen traditionellen indischen Tanz und verzauberte ihr Publikum. Der Indienspezialist Olaf Krüger entführte schließlich in seine zweite Heimat und zeigte, dass sich hinter diesem Subkontinent eine Fülle faszinierender Kulturen und Landschaften verbirgt.
Island - Magische Insel im Nordpolarmeer
Island, die Insel aus Feuer und Eis nahm den Fotojournalisten Peter Gebhard gefangen! Lange Touren führen Peter durch märchenhaft mystische Landschaften, vorbei an Wasserfällen, Geysiren, Gletscherseen und wilden Tafelbergen. In seiner Diashow zeigte der Fotojournalist die ganze Vielfalt dieser Insel im Nordatlantik und ließ eindruckvoll erahnen, dass sich eine Reise in dieses Zauberland zu allen Jahreszeiten lohnen kann!
Patagonien & die Atacama-Wüste
Nach fünf Tagen der Organisation ohne viel Schlaf half alles nichts: Heiko Beyer & Markus Friedrich mussten auch noch einmal ans Mikrofon. Und das taten sie natürlich gerne! Denn die fotografische Reise führte in zwei ihrer Lieblingsländer auf dem südamerikanischen Kontinent: Nach Chile und Argentinien! Nachdem sich das Publikum beim Stand des Chilenen Alejandro Franco (sein Geschäft „Arauco“ findet sich mit einer Auswahl an erlesenen südamerikanischen Weinen und Schmuck aus Chile in Nürnberg àwww.arauco.de) schon von der Qualität der chilenischen Weinbaukunst überzeuge konnte, nahmen die beiden Fotojournalisten die Zuschauer mit auf ihre Reise durch das argentinische und chilenische Patagonien und schließlich in die Atacama-Wüste!
Reise- Foto- und Outdoormesse
Im Foyer des Redoutensaals präsentieren sich zwischen den Vorträgen verschiedene Firmen mit ihren Produkten und Neuigkeiten dem interessierten Publikum:
Digitale Präsentationssoftware, Neuigkeiten in der digitalen Fotografie, Informationsmaterial über Reisen in alle Länder dieser Erde sowie die namhaftesten Firmen aus dem Bereich Outdoor und Ausrüstung gaben sich ein farbenfrohes Stelldichein!
Viel Wert haben wir auf die familiäre Atmosphäre gelegt, die den besonderen Charakter unseres Festivals ausmacht: Referenten wie Aussteller hatten viel Zeit mitgebracht und stellten sich gerne den Fragen des aufgeschlossenen Publikums.
Das perfekte Catering des Teams um Tom Fischer leistete ebenso einen wichtigen wie perfekten Beitrag zum Gelingen des Festivals. Besonders ins Schwitzen kam man am Sonntag morgen, an dem 350 Zuschauer beim großen Brunch verköstigt werden wollten.
Wir bedanken uns bei allen Besuchern, die unser Festival zu einem solchen Erfolg werden ließen, sagen weiterhin Danke an alle Sponsoren und unzähligen Helfer, ohne die wir die große Organisationsarbeit nicht hätten bewältigen können!
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