Rückblick auf 2010:

informative seminare,
Spannende Länder &
ein türkischer Brunch!

    

Fernweh Festival 2010

Der Rückblick auf Samstag und Sonntag!

Fünf Tage vollgepackt mit packenden und spannenden Multivisionen und einem aufwändigen Rahmenprogramm - das war das Fernweh Festival 2010! Wir hatten uns auch in diesem Jahr wieder viel Mühe gegeben, in Erlangen ein Festival der Extraklasse zu organisieren. Und der rege Zuschauerzuspruch und viel Lob zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind!
Fritz Martschin erklärt die Regeln der Bildgestaltung.
Aufwändiger Aufbau: Die Grundlagen der GPS-Navigation, anschaulich erklärt!
    

Know-How vom Fachmann!

So richtig ins Zeug gelegt haben wir uns auch am Seminar-Samstag: Von 10.00 Uhr bis 16.30 füllten wir die Seminarräume des E-Werks mit Themen wie "Kreative Schreibwerkstatt, Grundlagen des Videofilmens und -schnitt, Grundlagen der Bildgestaltung, Photographischer Workflow, richtige Anwendung von GPS, Bergwetter und und und...


Der Fotograf Georg Krumm vor der riesigen Panoramaleinwand kurz vor seinem Auftritt.
    

Samstag:  Der Zauber Cornwalls & die Mystik Afrikas!

The West Country“ wie es prosaisch auf Straßenschildern heißt, sind jene Grafschaften im Westen Englands, die vom Atlantik umschlossen werden: Somerset, Devon, Dorset und vor allem Cornwall im Südwesten Englands.

Der Fotograf Georg Krumm hat sich dieser Gegend verschrieben und entführte die Zuschauer mit eindruckvollen und analog fotografierten und projizierten (!) riesigen Panoramabildern in diese einmalige Landschaften.

Schließlich freuten wir uns riesig über einen Auftritt eines alten Bekannten: Dirk Bleyer war schon oft bei unserem Festival und der Vortragsreihe "Blickpunkt Erde" zu Gast. Am Samstag abend brachte er seine neue Multivision über Südafrika mit. Auf den Spuren der Elefanten war er über Jahre im Süden des schwarzen Kontinents unterwegs. Mit einer gekonnten Mischung aus brillanten Standbildern, aufwändig geschnittenen HD-Filmpassagen schaffte er es, die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen!
Walter Költsch erzählt in seiner Filmshow über die verrückte Reise entlang der Seidenstraße.
Tosender Applaus für eine Reportage, die Afghanistan in einem anderen Licht zeigte: Die Koch-Tettenborns mit Nachwuchs auf der Bühne!
Thomas Huber begeisterte des Publikum!
    

Sonntag:  Türkischer Brunch, ein Franke auf der Seidenstraße, das wahre Afghanistan, Mexiko und ein Huberbua!

Sonntag - Großkampftag für uns Organisatoren. Dann auch am fünften Tag war noch einmal volles Programm angesagt. Früh aufstehen, dann ab 9.00 Uhr gab es den türkischen Brunch im lichtdurchfluteten blauen Saal des Erlanger Theaters. Tom Fischer und sein Team hatten sich voll ins Zeug gelegt, um schon zu früher Stunde mit orientalischen Spezialitäten aufwarten zu können.

Passend zum Thema betrat dann Walter Költsch die Bühne des Redoutensaals und erzählte mit viel fränkischem Humor seine verrückte Reise mit dem Fahrrad entlang der Seidenstraße. Und wieder einmal zeigte sich: Egal, ob auf der Leinwand Film oder Standbild zu sehen ist: Wichtig ist die Ausstrahlung des Referenten und natürlich seine Geschichte. Und beides war bei Walter so stimmig, dass er sich am Ende seines Vortrags in lang anhaltenden Applaus baden konnte!

Den Nachmittag eröffneten dann Monika Koch & Heiner Tettenborn. Und sie führten nach - Afghanistan.
Bürgerkrieg, Taliban und Opiumanbau: Reisen erscheint in dem Land am Hindukusch unmöglich. Ursprünglich wollten die beiden Refereten – zu Hause in Süddeutschland Tierärztin und Anwalt – nur in Jalalabad an Schulen unterrichten. Doch bald schließen sie Freundschaften zu Afghanen. Im Schutz der Familien ihrer neuen Freunde können sie nun unverhofft weite Teile des Landes erkunden. Die beiden Reisenden brachten den Zuschauern ein Afghanistan nahe, das in den Medien oft zu kurz kommt: Faszinierend und wunderschön.

Schließlich konnten die beiden Festival-Mitorganisatoren Heiko Beyer & Markus Friedrich in ihrer Heimatstadt einmal mehr ins wunderschöne Lateinamerika entführen: Mexiko - ein Land, das in letzter Zeit sicherlich in den Medien in eher negativem Aspekt erschienen war - Schweinegrippe und Drogenkrieg lassen grüßen. Und gerade deshalb: Dieses riesige Land verbirgt so viel Schönheit, unbekannte Landschaften, indigene Kulturen und einladende Städtchen. Den beiden Referenten gelang es, das Publium in ihrer Multivision davon zu überzeugen, dass Mexiko immer noch eine Reise wert ist!

Abschluß und unumstrittener Höhepunkt unseres Festivals war dann am Sonntag Abend Thomas Huber. Schon eine Woche vor dem Festival war dieser Vortrag komplett ausverkauft. Thomas´ Heimat sind die Berge. Auf der Suche nach dem richtigen Weg klettert er über die beeindruckenden Wände der 3 Zinnen, springt mit dem Baseschirm über 600 Meter senkrechte Wände, kämpft in der eisigen Kälte der Antarktis an 700 Meter hohen Granitwänden und sucht im Karakorum ein neues großes Abenteuer. Thomas erzählte mit Humor und Freude, mit Bild und Film seine Erlebnisse aus den Dolomiten, Antarktis und Karakorum. Seine Abenteuer verband das Geheimnis vom „Vakuum der Zeit.“


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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