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Große Freiheit Yukon

Mit dem Faltboot ins Abenteuer

Walter Steinberg
18.11.2018
11 Uhr
Redoutensaal
ab sofort Sitzplatzkarten!
Dauer: 2 Stunden
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ab 10 Euro
In der Kategorie 3 besteht nur eingeschränkte Sicht auf Grund von Säulen oder Lampen!
Vorverkaufsstellen

Ungezähmt durchzieht der gewaltige Yukon Westkanada und ganz Alaska. Seit Urzeiten gilt er Indianern wie Inuit als Lebensader. Yukon –- das ist aber auch ein magischer Lockruf für alle, die Hektik und Zivilisation hinter sich lassen wollen, die eintauchen wollen in unberührte Wildnis, in pures Abenteuer.

Walter Steinberg und Siglinde Fischer sind dem Yukon im Jahr 2014 dreieinhalb Monate lang in ihren Faltbooten gefolgt. Dabei sind ihnen grandiose Aufnahmen der wilden und zugleich faszinierend schönen Landschaften entlang des berühmten Flusses gelungen. Ebenso wie das raue, unermesslich weite Land fesseln kleine Geschichten die beiden Abenteurer: Lebensmüde Streifenhörnchen, Relikte des Goldrausches, neugierige Bären und ewig durstige Mücken. Nicht zu vergessen: Dawson City, die quirligste Stadt vor dem Nordpol. Darüberhinaus zeichnen Steinberg und Fischer in dieser authentischen Dokumentation eindrucksvolle Portraits der Menschen, die ihr Leben an den Ufern des Yukon auf ganz unterschiedliche Weise meistern.

Ein Muß für alle Wildnis-Fans, die echte Reisegeschichten genauso lieben wie den faszinierendsten Strom Nordamerikas mit all seiner Freiheit, seinen Abenteuern, seiner Unberechenbarkeit.

Walter Steinberg verschlang bereits als Jugendlicher, was an Abenteuer-Literatur auf den Markt kam. Schon früh brach er allein zu seinen Reisen auf: Seit 1981 ist er in Nordskandinavien, Korsika, Italien, Island, Schottland, Grönland, Kanada, und immer wieder in Alaska unterwegs. Mittlerweile hat Walter in Alaska über 14000 Kilometer im Kajak zurückgelegt und über viereinhalb Jahre in der Wildnis verbracht. Geträumt hat er nach seiner Ausbildung zum Fotoingenieur schon länger davon, professionell zu Fotografieren, Multivisionsschauen zu arrangieren und Filme zu machen.

Siglinde Fischer guckt, solange sie denken kann, nach jedem Tier (und seit einigen Jahren auch nach Walter). Klar, daß sie Biologie studiert hat. Siglinde war Warmreisende, bis sie Walter 1999 kennenlernte: Italien, Korsika, Borneo hat sie sich angeschaut, dabei gern Berge bestiegen. Noch heute schwärmt sie von den vier Zentimeter großen Asseln in Borneo’s Regenwald. Doch seit sie mit Walter Sylvester 1999 bei -15°C auf dem Ätna verbracht und 2000 das erste Mal Alaska im Faltboot erkundet hat, hat der Nordlandvirus auch sie dauerhaft befallen. Seit 1999 erkunden die beiden gemeinsam die Wildnisse der Welt, wenn möglich „by fair means“, also ohne motorische Unterstützung: entweder zu Fuß und auf Schneeschuhen mit Rucksack und Schlitten oder Paddelnd im Kanu.

2008 war ein besonderes Jahr. Mit der viereinhalbmonatigen, preisgekrönten Flußreise „Kanada – Alaska: Vom Mackenzie zur Yukonmündung in die Beringsee“ haben die beiden ihren Einstieg ins Reisejournalisten-, Fotografen- und Referentenleben gewagt. „Wir haben uns diesen Traum erfüllt, unsere Leidenschaft zu unserem Beruf zu machen. Nun lassen wir andere an unseren Erlebnissen teilhaben – Pannen inklusive.“ Über sich sagen die beiden: „Wir hätten uns nicht besser treffen können!“ Denn: Wer hält es schon in menschenleerer Wildnis 130 Tage und vierundzwanzig Stunden am Tag mit ein und derselben Person aus?