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Madagaskar

Alles auf Anfang

Josef Niedermeier
21.11.2020
17 Uhr
Kleiner Saal (Heinrich-Lades-Halle)
Feste Sitzplätze!
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ab 13 Euro
Ab 3 gebuchten Vorträgen Rabatt möglich.
Siehe Info/Tickets.

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Ausgedehnte Wälder tausend Jahre alter, gigantischer Affenbrotbäume, bizarre Dornengewächse in rostrotem Sand und zerklüftete Nadelfelsen, die zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt wurden: Madagaskar ist in jeglicher Hinsicht außergewöhnlich. Die Mythen und Legenden, die sich um die Insel im Indischen Ozean ranken, berichten, dass hier der Ort absoluten Ursprungs liegt.

Auch die Geschichte von Katja und Beppo Niedermeier nimmt hier ihren Ursprung und setzt Alles auf Anfang. Ihre bildgewaltige Zeitreise durch 20 Jahre Madagaskar beginnt mit einer Liebe auf den ersten Blick und endet mit der Erkenntnis, dass die Neugier, die den Menschen antreibt, die alles überdauernde Konstante im dynamischen Prozess der Zeit ist. Auf Madagaskar ticken die Uhren anders - doch auch wenn die Zeit still zu stehen scheint, ist jeder Moment vergänglich:

Wie eine Arche Noah für die Letzten ihrer Art, treibt Madagaskar im Ozean. Im Schutze der Isolation der Insel konnten sich seltene Tier- und Pflanzenarten entwickeln, die in anderen Erdteilen längst ausgestorben sind. Ihre Tage sind gezählt, denn mit der Besiedlung durch den Menschen setzte auch die Zerstörung der letzten Rückzugsgebiete ein. Farbenprächtige Chamäleons, bizarre Blattschwanzgeckos, das sagenumwobene Aye-Aye - auf Madagaskar existiert eine faszinierende Welt jenseits aller Vorstellungskraft, die bis heute nur einen Wimpernschlag von ihrer Evolutionsgeschichte entfernt zu sein scheint und eine Zeitreise in die Urgeschichte der Natur ermöglicht.

Das Herz der Insel schlägt in seinem eigenen Rhythmus, dem sich der Reisende nicht entziehen kann. Ob in spektakulären Luftaufnahmen oder nah am Motiv mit Steadycam und Spiegelreflexkamera - Katja und Beppo Niedermeier zeigen die landschaftliche Vielfalt und endemische Einzigartigkeit Madagaskars aus verschiedensten Perspektiven. Denn 20 Jahre Madagaskar haben sie in mehrfacher Weise nachhaltig geprägt und ihre Blickwinkel stetig verändert. In Alles auf Anfang erzählen sie daher auch teils nachdenklich, teils mit Selbstironie vom Suchen und Finden des Weges, der Gelassenheit, sich auf Plan B einzulassen und der Fähigkeit, auf die innere Stimme zu vertrauen. Denn Neugier auf das Leben ist seit Urzeiten die Antriebsfeder des Menschen:

"Der Traum vom großen Reisen – er wird wahr. Im Außen wie im Innen kommt dir Hilfe entgegen und du wirst immer mehr lieben, was ist." (1958 Irina Rauthmann, dt. Lyrikerin)